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Straßenbeleuchtung in der DDR

Straßenbeleuchtung in der DDR

Meine Anlage wiederspiegelt die Zeit Anfang der 90er Jahre. Damals waren die in der DDR gebräuchlichen Straßenlampen noch allgegenwärtig und prägten das Bild unserer Straßen.

Bis Anfang der 80er Jahre waren die Glühlampen-Leuchten weitestgehend durch solche mit Gasentladungslampen ersetzt worden. Dabei wurden zunächst Quecksilber-Dampflampen verwendet, die ein weiß-bläuliches Licht erzeugen und auch heute noch in den alten und neuen Bundesländern gebräuchlich sind. Üblich waren Leistungen von 80W, 125W, 250W und 400W.
Dieses Licht lässt sich mit den heutigen weißen LED's und SMD-LED nahezu originalgetreu nachbilden. Den allzu bläulichen Schimmer dieser LED's kann man mit einem gelben oder orangen Edding-Stift angleichen - oder mit dem angebotenen Korrekturlack.

Zum Zwecke der Energie-Einsparung wurde ein Großteil der Straßenbeleuchtung in der DDR in den 80er Jahren auf Natriumdampflampen umgebaut, die eine geringere Leistung und einen besseren Wirkungsgrad hatten. Dieser Umbau wurde weitaus intensiver betrieben als in den alten Bundesländern und führte in der DDR auch dazu, dass so manche einst zur Einsparung abgeschaltete Lampe wieder in Betrieb ging.

Für den Modellbahner und Selbstbauer ist es aber wichtiger, welche Formen von Straßenleuchten es gab.
Inzwischen hat die Firma Busch eine weit verbreitete Bauart als "Industrieleuchte" auf den Markt gebracht. Sie entspricht der Bauform mit Natriumdampflampe 70W.
Es wäre zu wünschen, dass auch die anderen Leuchtenformen in das Modell umgesetzt werden.

Im Folgenden werden in einer Bildergalerie einige ausgewählte DDR-Straßenleuchten vorgestellt. (Die Suche nach Originalen gestaltete sich im Jahr 2008 schon recht schwierig.)

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Wer sich weiter informieren möchte, findet unter der URL » http://www.ddr-strassenleuchten.de eine sehr profunde Darstellung der einzelnen Bauformen.

Vielleicht ist das eine willkommene Anregung zum Selbstbau solcher Leuchten ?