Startseite
Sie sind hier: Startseite » Die Anlage heute » Steuerung

Steuerung

Die ehemalige Analog-Steuerung

Bis etwa 2013 wurde die Anlage analog gesteuert.

Ein selbst gebautes Stellpult - aufgebaut auf einem alten Nachtschrank - steuerte die Signale und Weichen analog an. Es war über mehrere 21-polige Kabel mit Scartstecker an die Anlage gekoppelt. Ein weiterer Kabelbaum aus dickeren Kabeln sorgte für die Zuführung der unterschiedlichen Spannungen für Leuchtdioden, Weichantriebe, Beleuchtung etc..

Das Stellpult der Anlage

Die Weichen- und Fahrstromschalter waren gemäß Gleisplan angeordnet, der mit Hilfe von 5x5cm-Rastern dargestellt wird. Die Raster wurden am PC auf Glanzpapier ausgedruckt. Mehr zum Bau des Stellpultes unter der Rubrik "Elektrik - Preiswertes Stellpult bauen".

Die beiden Fahrströme werden neuerdings über das System "IRIS" von Uhlenbrock gesteuert. Das ist ein analoges System mit einer Fernbedienung und bis zu vier Empfängern. Letztere werden von einem 16V-Trafo versorgt und steuern über Pulsbreite die Fahrzeuge an. Sehr angenehm hierbei ist, dass man auch im Analogbetrieb Anfahr- und Bremsverzögerung sowie einen Rangiergang einstellen kann.
Der Nachteil der Pulsbreitensteuerung könnte sein, dass auch im langsamsten Gang die volle Spannung an den Loks anliegt ! Ich hoffe, dass die Schleifkohlen der älteren Loks dieser Belastung standhalten.
Außerdem ist zu beachten, dass die Ausgangsleistung dieser Steuerung sehr gering ist. Das kann Probleme bei langen, beleuchteten Zügen oder Doppelstockzügen mit Innenbeleuchtung geben.

Die neue Digital-Steuerung

Inzwischen habe ich die Steuerung der kompletten Modellbahnanlage auf digital umgestellt. Das war ein größerer "Kraft-Akt" - schließlich war eine komplette Neu-Verkabelung angesagt, jedes Objekt und jedes Fahrzeug waren nun über Dekoder anzusprechen.

Auch das soeben gezeigte Gleisbildstellpult hatte ausgedient. Der Gleisplan wird jetzt von der Software angezeigt, ein liegend angeordneter Touch-Screen gestattet das Steuern durch Antippen.

Insgesamt liegt mir sehr viel daran, beim Fahrbetrieb auch selbst tätig zu sein. Die Automatisierung beschränkt sich deshalb auf das Einstellen der Fahrstraßen per Start-Ziel-Taste inklusive Fahrwegprüfung, das Anzeigen der richtigen Signalbilder, das Bedienen der Bahnübergänge.

Die Schmalspurbahn hat einen eigenen Screen in der Gleisbildsoftware. Dort kann ich bei Bedarf einen vollautomatischen Betrieb einschalten. Dadurch wird alle 30 Minuten zuerst der Personenzug gefahren und nach dessen Ankunft im Bahnhof der Güterzug in die Gegenrichtung. So ist auf der Anlage "immer was los" und die Schmalspurbahn dämmert nicht mehr so vor sich hin wie früher, als ich dort eher selten einen Zug fahren ließ.