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Thema / Epoche

Anlagenthema

Schon beim Bau der Modellbahn legt der Bastler indirekt auch einen großen Teil des Anlagenthemas mit fest. Wer den Gleisplan meiner Anlage gesehen hat, kann sich denken, dass es sich hier wie so oft um eine zweigleisigen Hauptstrecke handelt, von der eine eingleisige Nebenstrecke abzweigt.

Die Hauptstrecke ist elektrifiziert und wurde in den letzten Jahren auf entsprechende Strecken- Höchstgeschwindigkeiten (Kurvenüberhöungen, moderne Sicherungstechnik) ausgebaut. Entsprechend ist der Zugbetrieb. Eine Mischung aus Nahverkehrszügen (Doppelstock-Wendezug mit E-Lok), IC-Zug und lange Güterzüge bestimmen den Betriebsablauf auf der Hauptbahn.

Die Anlagengröße inclusive Schattenbahnhof lässt entsprechende Steigungen zu und auch das Gelände vermittelt den Eindruck einer Bahnlinie im Mittelgebirge.
An dieser Bahnlinie liegt der Durchgangsbahnhof "Neustadt", der mit zwei Inselbahnsteigen und einem mehrgleisigen Güterbahnhof seine Bedeutung an der Strecke unterstreicht.


In diesem Bahnhof beginnt und endet eine Nebenbahn ins Gebirge. Die ins Modell umgerechnete Höchstgeschwindigkeit liegt hier zwischen 90km/h und 70km/h und trägt engen Gleisbögen, größeren Brückenbauwerken und Steigungen Rechnung. Hier wird sich also niemals ein ICE durch enge Gleisradien winden.

Auf der Strecke sind kurze Nahverkehrszüge mit Dieselloks, Nahgüterzüge und Triebwagen anzutreffen. Gelegentlich sorgen "Umleiterzüge" für Abwechslung, so dass auch einmal Großdieselloks mit längeren Zügen unterwegs sind.

Die Schmalspurbahn hat seit kurzem die Spurweite HOe und entspricht damit der 750mm Spurweite vieler Kleinbahnen Sachsens. Betriebsablauf und Streckenverlauf erinnern an eine Gebirgsbahn irgendwo im sächsischen Mittelgebierge. Dementsprechend geht es hier sehr "gemütlich" zu. Ein dampfgeführter Personenzug und ein Triebwagen teilen sich die Abwicklung des Verkehrs auf der Strecke. Am Bahnsteig 1 liegt ein Dreischienengleis, so dass hier die Züge der Regelspur und der Schmalspur halten können. So kommt es zuweilen auch zu ungewöhnlichen Begegnungen, bei denen eine Regionalbahn mit E-Lok am Bahnsteig hält, während der Triebwagen der Schmalspurbahn auf dem Abstellgleis wartet, um den Anschluss her zu stellen.

Ein Triebwagen der Schmalspurbahn steht am Bahnsteig 1 auf dem Dreischienengleis. Er wird wenig später in das Stumpfgleis fahren, um den Bahnsteig für den nächsten Regelspur-Zug zu räumen.

Epoche

Soweit also zum Thema der Anlage. Angesichts des umfangreichen Angebotes an rollendem Material erscheint es zweckmäßig, sich auf einen bestimmten "Themenkreis" -eine Epoche- für die eigene Modellbahn zu beschränken. Es sei denn, man möchte alle möglichen Züge und Zuggattungen bunt durcheinander fahren lassen. Wem das Spaß macht -und der sollte bei unserem Hobby immer im Vordergrund stehen- bitteschön !

Auch auf meiner Anlage fahren die Züge, die MIR gefallen bzw. an die ich noch gute Erinnerungen aus frühen Jugendjahren habe. Damals erschien mir die Eisenbahn der DDR noch als "heile Welt". Trotzdem beschränke ich mich weitestgehend auf die Epoche IV-V. Welchen Zeitraum diese Epochen bedeuten, ist auf der Seite Anlagenprojekt und Gleisplanung nachzulesen.

Das "Zeitfenster" der Anlage liegt im Bereich von 1988 bis 1994, als noch DR-Fahrzeuge über die ostdeutschen Schienen rollten, aber erste Modernisierungen griffen.


So gibt es noch eine ehemalige 118-er, 110-er und eine 106-er gehörte schließlich als Rangierlok in jeden größeren Bahnhof.

Auch Güterverkehr und entsprechende Rangierarbeiten gibt es noch.
Die Signale sind Eigenbau - HL-Signale und entsprechen dem Signalbuch der DR. Ein fester Fahrplan existiert nicht. Die Z-Schaltung der Anlage ermöglicht es, an jeden Fahrstromabschnitt eines von zwei möglichen Potentialen zu legen, so dass ein Mehrzugbetrieb möglich ist und sich auch modellbahnbegeisterte "Gäste" am Fahrbetrieb beteiligen können.